Im letzten Drittel ab dem 05. Juli schließen sich
Trainingseinheiten zu speziellen Themen aus den Bereichen Strategie und Taktik
mit dem starken ungarischen Trainer Zoltán Varga an.27. Juni 2004 - Morgen gibt es das
Spitzenduell Felix-Elena
Drei Runden sind im
2. Infineon Masters in Budapest gespielt.
Falko hat zwei Punkte erspielt. In der ersten Runde konnte er mit den schwarzen
Steinen gegen den starken englischen FIDE-Meister Nathal Alfred (2375) einen
Nimzo-Inder recht sicher gewinnen. Auch in der zweiten Runde gelang ein Sieg.
Dieser war aber schwer erkämpft gegen deutschen FIDE-Meister Jürgen Brustkern
(2266), der hier seit einigen Jahren die ungarischen Schachinteressen vertritt
und für den
Nachschub von Spielern sorgt. Erst im Endspiel Läufer gegen Springer
spielte Falko seine gestiegene Spielstärke zu einem sicheren Ergebnis aus.
Auch die dritte Runde begann verheißungsvoll. Der vermutlich Spielschwächste in
der Rangliste, der ungarische FIDE-Meister Bela Juhasz (2216), opferte
unbegründet einen Bauern. In der nun erreichten Gewinnstellung spielte Falko zu
rasch und nach einem krassen Fehler wendete sich das Blatt.
Die Niederlage war
nicht abzuwenden.
Damit sind die Chancen wieder gesunken, eine weitere Norm zum Titel
"Internationaler Meister" zu erreichen, wenn man bedenkt, dass noch vier weitere
Internationale Meister auf die Herausforderung von Falko warten.
Auch Elena
und Felix vollbringen hier sehr starke Leistungen.
Felix schlug in der ersten Runde den ungarischen FIDE-
Meister Otto Dobos (2053)
und ließ in der zweiten Runde gegen den ungarischen Spieler Jonasz (2181) ein
Remis folgen. Etwas Angst führte zu einem etwas zu voreiligen Entschluss.
Ganz anders in der heutigen Begegnung gegen den in der Startranglisten führenden
starken ungarischen FIDE-Meister Laszlo Puschmann (2285). In sehr
beeindruckender Manier konnte Felix den strategisch Erfahrenen auf seinem
eigenen Gebiet schlagen. Das Doppelturmendspiel
führte er dann sicher nach
Hause!
Elena führt das Turnier gemeinsam mit Felix an!
In der ersten Runde besiegte Elena, als Letzte gesetzt, den an fünfter Stelle
rangierten Spieler Daniel Juhasz (1965) recht sicher. Nach der Vorbereitung
durch den ungarischen Großmeister Jószef Horváth gelang es ihr auch gegen den FIDE-Meister O. Dobos (2153) recht sicher zu gewinnen.
Die beste Leistung, obwohl "nur" Remis gelang heute
gegen den ungarischen
Spieler Robert Torma (2181). Das besser stehende Endspiel hätte auch noch besser
ausgehen können.
28. Juni 2004 - 4. Tag
Die Ergebnisse der
Taktik waren Falko 10,5, Felix 8,5 und Elena 7 Punkte von 12 Aufgaben.
Die Vorbereitung auf die Partie zwischen Elena und Felix verlief sehr
unterschiedlich.
Felix mit den weißen Steinen spielend vertraute seinem häuslichen Repertoire und
schaute sich nur die Partien an, mit denen sich Falko auf seinen Gegner
vorbereitete.
Dann ging es mit der Straßenbahn zum Büro des ungarischen Schachverbandes. Die
Sonne hatte die Luft schon auf 30 Grad erhitzt. Es sollte noch nicht das Ende
sein.
Die Runde begann und der Betreuer konnte einkaufen gehen, da am Wochenende die
Lebensmittel zur Neige gingen. Den "Speisezettel" hatten die Teammitglieder
geschrieben.
Zur Rückkehr war die Partie zwischen beiden schon beendet. Felix hatte sich eine
starke Zentrumsstellung erarbeitet und begann bereits mit deren Ausbeutung.
Dabei bemerkte er nicht, dass Elena eine gefährliche Falle aufgestellt hatte.
So konnten Felix und Elena das vom Großmeister-Trainer Jószef Horváth gestellte
"Homework" sehr zeitig beginnen. Auch hier zeigte sich Elena Felix überlegen.
Nach 45 Minuten waren die zwölf Aufgaben aus der ungarischen Schachzeitung
gelöst. Felix brauchte eine halbe Stunde länger. Falko musste in der
Mittagspause ran.
In zehn Minuten waren alle Lösungen aufgeschrieben.
Falkos Vorbereitung als Schwarzer
gegen den deutschen Internationalen Meister Dimo Werner (2362) ging nicht voll
auf. Aber bereits im Mittelspiel konnte Falko eine Druckstellung aufbauen. Von
diesem Zeitpunkt (zweieinhalb Stunden) bis zum Ende der Partie (fünf Stunden und
zehn Minuten) war der Weiße ständig um seine Verteidigung bemüht. Die ablaufende
Uhr (jeder zwei Stunden plus 30 Sekunden) tat das Übrige. Falko wickelte zu
schnell in ein besseres Turmendspiel mit einem Bauern mehr ab. Die Verteidigung
hielt und Remis!? Aber nein, der deutsche IM stellte seinen letzten Bauern ein,
ein krasser Fehler! Danach ist die Partie für Falko gewonnen.
29. Juni 2004 - 5. Tag
Erstmals
standen die Teammitglieder nach acht Uhr auf, vier Tage und fünf Nächte haben
doch schon etwas Kraft gekostet. Nach einem vitaminreichen Frühstück bereitete
sich jeder sehr individuell vor.
Felix hatte es wieder am einfachsten, von seinem Gegner gab es keine Partien,
und als Schwarzer hat bisher keiner gegen ihn Französisch gespielt. Elena hat
nun den ELO-Stärksten und sich eine Überraschung ausgedacht; ihre Geheimwaffe.
Und Falko prüfte noch, wann sein noch nicht so alter Internationaler Meister
aufgehört hat, im Sizilianer das Richter-Rauser-System zu spielen. Da der Himmel
bewölkt ist, war der Weg zum Spielsaal nicht so heiß wie gestern.
Felix
bekam einen Abtauschfranzosen. Daniel Jonas (ELO 1961) spielte sehr vorsichtig.
Gerade deshalb bekam Felix durch entgegen gesetzte Rochaden schnell Angriff.
Einfach herrlich sein Damenopfer gegen Turm und Springer. Die gegnerischen
Figuren waren in Königsecke eingeklemmt (Kg2, Dh1, Sf1). Nach dem Zugzwang gab
Daniel auf.
Elena kämpfte dreieinhalb Stunden bis ins Endspiel hinein, konnte
aber
die sich abzeichnende Niederlage nicht abwenden. Die Überraschung führte nicht
zum Ziel; vielleicht im Gegenteil eine richtige Eröffnung hätte im
Trainingssinne mehr gebracht. Im Mittelspiel wurden zu schnell wichtige Felder
an den Gegner abgegeben. Bald folgte ein Bauernverlust, der dann im Endspiel
entscheidend war.
Falkos Gegner, der Internationale Meister
Adam Szieberth aus Ungarn (2370), versuchte mit den schwarzen Steinen
durch
Zugumstellung in der Eröffnung Falko auf unbekannte Wege zu führen. Im
Mittelspiel der entstandenen Philidor-Verteidigung wurde hart um das Zentrum und
die offene d-Linie gekämpft. Dabei gewann Falko zuerst einen, dann einen zweiten
Bauern sowie das Zentrum. Der Gegner jedoch besetzte die d-Linie und Falkos
König war geschwächt. Das reichte dem ungarischen Meister, auch weil Falko zu
sorglos spielte, seine noch immer nicht abgelegte Schwäche. Langsam konnte Adam
seine Position verbessern und zum Sieg ausbauen.
Nach der
Halbzeit können noch alle Teammitglieder mit ihren Ergebnissen zufrieden sein,
wenn auch die IM-Norm für Falko nicht mehr möglich scheint.
30. Juni 2004 - 6. Tag
Die ELO-Gruppe (6 Teilnehmer,
doppelrundig) begann heute mit der Rückrunde. Elena und Felix hatten Schwarz.
Daniel Jonas (1961), Elenas Gegner, spielte nach Zugumstellung diesmal das
französische Vorstoß-System. Eigentlich hatte der Weiße eine sehr gute Position
erreicht, um Elenas Königsstellung anzugreifen. Was tut er aber? Nach zwei
Stunden Spielzeit nahm Elena sein Remisangebot dankend (köszönöm) an.
Der fast siebzigjährige FM Otto Dobos (2035) spielte das sichere Colle-System.
Felix gelang es zwar im Mittelspiel, einen Springer gegen einen Läufer zu
tauschen, hatte dann aber doch etwas zuviel Respekt, das Endspiel auf Gewinn zu
spielen; also remis. Damit haben beide vier Punkte aus sechs Partien (Schnitt
rund 2070).
Im Rundensystem (10 Teilnehmer) des IM-Turniers
musste Falko heute gegen den Spitzenreiter, den amerikanischen FIDE-Meister Sean
Nagle (2375) antreten. Sean ist visabedingt "nur" drei Monate in der ungarischen
Metropole, um in sechs Turnieren hintereinander die fehlenden IM-Normen zu
erspielen. Dazu lief es in diesem Turnier bisher nicht so schlecht.
In einer Königsindischen Verteidigung brachte Falko bereits in der Eröffnung in
Verlegenheit. Nach Schwächung der Stellung des weißen Monarchen opferte Falko
die Qualität. In der Verteidigung gab der Amerikaner den Turm gegen den Läufer
zurück und die Partie begann nach vier Stunden von Neuem. Mit einem Zeitplus
brachte Falko den Gegner in arge Bedrängnis. Die Fehler häuften sich und nach
fünf Stunden und zehn Minuten stand Falkos Sieg fest.
PS: Das
war ein wirklicher Kampf. Falko wollte unbedingt gewinnen und es sah lange nicht
danach aus. Erst in den letzten Minuten (oder Sekunden?) gelang das finale
Manöver zum Sieg!! Die bisher beste Leistung.
01. Juli 2004
- 7. Tag
Nach
dem gemeinsamen Frühstück haben sich heute alle Teammitglieder sehr intensiv auf
ihre Gegner vorbereitet; hatten doch alle Weiß und sich viel vorgenommen.
Bereits auf dem Weg zum Spiellokal kam der Vorgeschmack auf die heißen Partien
des Tages. Im Schatten waren schon 9.30 Uhr 29 Grad angezeigt.
Die Vorbereitung von Elena und Felix ging auf, beide erreichten im Mittelspiel
vorteilhafte
Stellungen.
Gerade
als Elena an das "Ernten" dachte und sich eine Bauern holte, wickelte ihr
Gegner, Otto Dobos (2035) in ein gleiches Turmendspiel ab. Aber der Tipp, in der
Hitze und gegen ältere Spieler länger zu spielen, wurde befolgt. Nach
dreieinhalb Stunden gelang es Elena, das Turmendspiel siegreich zu beenden.
Felix verlor im Mittelspiel den roten Faden und ruinierte seine eigene
Königsstellung. Der
Spitzenreiter,
ein noch recht junger Spieler, Robert Torma (2181) forcierte
sicher seinen Angriff. Nach vier Stunden stand sein Sieg fest.
Erstmals hatte Falko seine Partie als Erster beendet, erstmals auch mit einem
Remis. William Paschall (2383), der zweite Amerikaner im Turnier, will unbedingt
Großmeister werden. Dazu verbringt er ein Jahr in Budapest.
In einem Nebensystem der
Sizilianischen Verteidigung
gelang es beiden nicht, irgendwelche Vorteile zu erhalten. Nach einem
abwechselnden Angriff auf zwei verschiedene schwache Felder wiederholten die
Gegner die Züge; Remis.
02. Juli 2004 - 8. Tag
Die achte Runde entwickelte sich wie der gesamte Tag; nämlich zu einem grauen.
Nicht nur das Wetter,
welches
mit 19 Grad, bedecktem Himmel und ständigem Nieselregen nichts von den Vortagen
hatte, auch von den Partien kann wenig Positives berichtet werden.
Nur Elena konnte mit etwas Glück, im rechten Moment angeboten, Remis erreichen.
In der Analyse sah niemand außer Falko in der Schlussstellung die
Gewinnkombination für Robert Torma (2181). Felix hatte mit Schwarz keine Chance
gegen FM Laszlo Puschmann (2283). Immerhin gingen beide Partien dreieinhalb
Stunden.
Leider hatte Falko mit der veränderten Eröffnungswahl keine gute Hand. Der
erfahrene Internationale Meister Pal Petran (2386) nahm als Weißer schnell
wichtige strategische Punkte am Damenflügel unter Kontrolle. Der Kampf zog sich
zwar insgesamt noch vier Stunden hin. Aber in dieser Partie war Falko chancenlos
und damit auch die Erfüllung der Norm zum "Internationalen Meister" leider
vergeben. Die Ursachen lagen in den Partien gegen IM Szieberth und FM Juhasz.
Gleich nach der Runde ging es mit einem schnellen Mittagsbaguette im Magen zum
Rapidturnier. 36 Teilnehmer, die meisten nehmen am "First
Saturday"-Normenturnier teil, kamen zum "First-Friday-Rapid-Tournament" (!!) -
sieben Runden mit je 20 min Bedenkzeit. Leider wurde der versprochene Zeitrahmen
(20 Uhr) mit mehr als einer Stunde "überboten".
Als Trainingsmaßnahme eine ausgezeichnete Sache. Alle Teammitglieder spielten
gegen sehr starke Gegner. Falko mit dreieinhalb (fast 2400er Schnitt), Elena mit
drei (davon der letzte kampflos) und Felix mit zwei Punkten können insgesamt
zufrieden mit dem guten Training sein.
03. Juli 2004 - 9. Tag
Der neunte Tag fing schon gut an: die Sonne lacht und 26 Grad. Alle
Teammitglieder "gingen" kurz, Elena im Sommerkleid. Aber es waren ja nur zwei
Punkte drin, weil Elena und Felix ihr Spiel gegeneinander austragen mussten. Und
es wurden auch zwei Punkte; die Sonne lacht!
Bei beiden ging es gleich zur Sache. Für viele befreundete Schachspieler keine
normale Angelegenheit, gegeneinander bedingungslos auf Sieg zu spielen. Im
Damengambit, Elena mit Weiß, kamen ungleiche Rochaden zustande. Als erste war
Elena am Drücker. Zwischen der zweiten und dritten Spielstunde schwebten Opfer
in der Königsstellung bei Felix in der Luft. Nach drei Stunden war das
"Gemetzel" schon zu Ende. Felix hatte den Angriff abgewehrt, sah aber auch nicht
seine eigenen Angriffsmöglichkeiten und nahm Elenas Remisangebot an.
Falko hatte in der letzten und neunten Runde mit dem nominell stärksten Spieler,
dem ungarischen FIDE-Meister Rovid Kalman (2405), eine auf dem Papier schwere
Aufgabe. Auch um das Turnier versöhnlich ausklingen zu lassen, wollte er mit
Weiß unbedingt gewinnen. Längst hatten die anderen Spieler remisiert, um die
Norm (Sean Nagle) oder die Plätze abzusichern, da kämpfte Falko noch lange um
den ganzen Punkt. Bereits eine Ungenauigkeit im neunten Zug des
Sweschnikow-Systems führte zu Positionsvorteil. Nach zwei Stunden war ein Bauer
gewonnen. Nach dem Damentausch gestaltete sich das Endspiel recht schwierig.
"Das Schwerste ist, eine gewonnene Stellung zu gewinnen!", sagte schon der
deutsche Schach-Vorkämpfer, Großmeister Tarrasch, vor rund achtzig Jahren. Mit
einem sehr feinen Turmmanöver entschied nach knapp vier Stunden Falko die
Partie.
Wenn auch die Norm verfehlt, so wurde ein plus von 30 ELO-Punkten erzielt. Und
es war knapp (die Norm lag bei 6 Punkten) und der Titel wird bestimmt nicht mehr
lange auf sich warten lassen. In diesem Turnier war Falko der einzige
jugendliche Spieler (13 Jahre), mit Abstand der Jüngste. Alle anderen waren
bereits erfahrene erwachsene Meisterspieler, die alle einen internationalen
Titel besitzen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Falko in diesem Turnier seine Gegner
beherrscht hat. Das äußerten auch die Spieler, die gegen ihn gewonnen hatten.
Sie waren überrascht von der Spielstärke, von der Schnelligkeit und der Art des
Spielens. Nur eine Partie war nicht unter Kontrolle; in der achten Runde gegen
IM Petran, was mehr an der Eröffnungswahl lag. Es wurden wieder bestimmt
Schwächen ausgemacht bei der Verwertung des Vorteils sowie der Suche nach
Kandidatenzügen und der Zeiteinteilung. Trotzdem ist Falko gut vorbereitet auf
die Europameisterschaft im August 2004 in der Türkei.
04. Juli 2004 - 10. Tag
Auch der zehnte Tag fing mit reichlich Sonne an. Nach der Runde waren wieder 30
Grad. Auch heute waren ja nur zwei Punkte drin, weil nur noch Elena und Felix
ihre zehnte und letzte Runde austragen mussten.
Felix ließ nichts anbrennen gegen Daniel Jonas (ELO 1961). Seinen Damen-Inder
behandelte er so strategisch, dass der Gegner keine Gegenchancen besaß. Das
entstandene Springerendspiel war dann nur noch eine leichte Kür, den vollen
Punkt einzufahren.
Wesentlich schwieriger hatte es Elena. Wieder war der starke ungarische
FIDE-Meister Laszlo Puschmann (ELO 2283) ihr Gegner. Durch Zugumstellungen
gelang es Elena, seine Lieblingsaufstellung (Bird) zu verhindern und in einen
geschlossenen Sizilianer zu gelangen. Trotzdem waren die schachliche Stärke und
vor allem die Erfahrung auf der Seite des FIDE-Meisters. Ihm gelang es im
Mittelspiel, Elenas Bauernstellung zu vereinzeln und in ein gewonnenes
Turmendspiel überzuleiten. Elena gab rechtzeitig auf.
Insgesamt auch für beide Spieler des ELO-Turniers eine sehr gute Leistung. Alle
gewannen ELO hinzu. In jeder Partie musste gekämpft werden; alle Gegner waren
ernst zu nehmen. Die Auswertung durch den Großmeister-Trainer Jószef Horváth mit
anschließenden Training zeigte die noch vorhandenen Fehler auf, neue
Mittelspielpläne und Wege und wie entstandene Endspiele auf Sieg oder auf Halten
gespielt werden.
Alle schauen erwartungsvoll, was die weiteren Tage Training mit Großmeister
Zoltán Varga bringen wird. Bestimmt wird sich nun auch Zeit finden für eine
kleine Stadtbesichtigung.
Endstand beim II. Infineon-Masters (Budapest):
ELO-Turnier (ELO 2070) nach 10 Runden: 1. Robert Torma (HUN) 8 Punkte, 2. FM
Laszlo Puschmann (HUN) 7 Punkte, 3. Elena Winkelmann (GER) 6 Punkte, 4. Felix
Graf (GER) 5,5 Punkte, 5. FM Otto Dobosz (HUN) 2 Punkte, 6. Daniel Jonas (HUN)
1,5 Punkte
IM-Turnier (ELO 2336 Kat IV) nach 9 Runden: 1. FM Sean Nagle, 2. IM William Paschall (beide
USA), 3. IM Pal Petran je 6 Punkte, 4. FM Falko Bindrich (GER), 5. IM Adam
Szieberth (HUN) je 5,5 Punkte, 6. IM Dimo Werner 5 Punkte, 7. FM Nathan Alfred
(ENG) 4 Punkte, 8. FM Jürgen Brustkern (GER) 2,5 Punkte, 9. FM Rovid Kalman 2,5
Punkte, 10. FM Bela Juhasz 2 Punkte (beide HUN).
ELO-Zugewinn: Elena Winkelmann 87 Punkte, Felix Graf 14 Punkte und Falko
Bindrich 32 Punkte
Oswald Bindrich
Tabellen:
--------------------------------------------------------------------
2nd Infineon IM Budapest HUN (HUN), 25 vi-3 vii 2004 cat. IV (2337)
--------------------------------------------------------------------
1 2 3 4 5 6 7 8 9 0
--------------------------------------------------------------------
1. Nagle, Sean f USA 2375 * = 0 = 1 = 1 1 = 1 6.0 2457
2. Paschall, William M m USA 2381 = * = = = = = 1 1 1 6.0 2456
3. Bindrich, Falko f GER 2253 1 = * 0 0 1 1 0 1 1 5.5 2425
4. Szieberth, Adam m HUN 2370 = = 1 * = = 0 = 1 1 5.5 2412
5. Petran, Pal m HUN 2386 0 = 1 = * = 1 = 1 = 5.5 2411
6. Werner, Dimo m GER 2362 = = 0 = = * = 1 = 1 5.0 2376
7. Alfred, Nathan f ENG 2356 0 = 0 1 0 = * 1 1 0 4.0 2291
8. Juhasz, Bela f HUN 2211 0 0 1 = = 0 0 * 0 = 2.5 2184
9. Brustkern, Juergen f GER 2266 = 0 0 0 0 = 0 1 * = 2.5 2178
10. Rovid, Kalman f HUN 2405 0 0 0 0 = 0 1 = = * 2.5 2162
--------------------------------------------------------------------
2nd Infineon FM Budapest HUN (HUN), 25 vi-4 vii 2004
------------------------------------------------------------
1 2 3 4 5 6
------------------------------------------------------------
1 Torma, Robert HUN 2181 ** =1 == =1 11 11 8.0 2291
2 Puschmann, Laszlo f HUN 2283 =0 ** 11 01 11 1= 7.0 2179
3 Winkelmann, Elena GER 1920 == 00 ** 1= 11 1= 6.0 2175
4 Graf, Felix GER 2056 =0 10 0= ** 1= 11 5.5 2112
5 Dobos, Otto f HUN 2035 00 00 00 0= ** =1 2.0 1840
6 Jonas, Daniel HUN 1961 00 0= 0= 00 =0 ** 1.5 1799
------------------------------------------------------------
Kommentar von
chesscenter.com:
The 2nd IM-Masters took place 25th June - 4th July 2004. US Student FM Sean
Nagle made his first IM Norm taking first place ahead of William Paschall, both
finished on 6/9. The Sponsor Infineon is a large Ship-Company in Germany and
sponsors the only Chess-School in Dresden. 3 talented Kids (the so called "Infineon
Yuniors-Team) were in Budapest and played very well. FM Falko Bindrich (a member
of the german Metropa Cup Team) missed the IM norm by half a point. In the
FM-Section (old against the youngsters Elena Winkelmann make a great effort:
with the lowest ELO (1908) she made a 2200 Performance (won 70 Elo) taking 3rd
Prize. Robert Torma won the event. News: Juergen Brustkern.
Training mit GM Zoltán Varga
Am
Sonntag (4.7.) war das II. Infineon-Masters in Budapest (IM- und FM-Turnier)
beendet. Ebenfall beendet wurde das tägliche dreistündige Training mit GM Jószef
Horváth (2553 und seit Jahren Trainer der ungarischen
Frauen-Nationalmannschaft).
Nun seit Montag übernahm Großmeister Zoltán Varga (2592), Sechster der
Ungarn-Rangliste das Training. Nunmehr waren jeweils drei Stunden vor- und
nachmittags zu absolvieren.
Strategisches
Training soll in die höheren "Regionen" des Schachs führen.
Ausnahme
war der heutige Dienstagvormittag. Herr Varga hatte eine andere Aufgabe und das
Team erstmals Zeit, sich Budapest anzuschauen. Und das im Schnelldurchgang. Die
Stadtrundfahrt mit einem offenen Bus führte in
zwei
Stunden an alle wichtigen und geschichtsträchtigen Orte der ungarischen
Millionenstadt.
16 Sprachen waren bereitgestellt. So erfuhren Elena, Felix und Falko viele
interessante Dinge über die Geschichte Ungarns. Auch ein kurzer Nieselregen
während der Fahrt (alle erhielten Regenumhänge) konnte den ansonsten wieder
sehr warmen Tag nicht wirklich stören. Die Fotos zeigen die Kinder in der
Zitadelle auf dem Gellertberg. Den Abschluss bildete ein kleiner Stadtbummel mit
Eisessen auf der Andrássy Utca, der Pester Champs-Élysées.
Oswald Bindrich
<< zurück