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Sächsische Einzelmeisterschaft 2004

Bericht und Fotos | U8 | U10 | U12 | U14 | U16 | U18 | Livepartien

Die sächsischen Einzelmeisterschaften fanden vom 18. bis 22.02.2004 für die U18 und vom 14. bis 18.04.2004 in der U8 bis U16 in Sebnitz statt.

Die neuen Meister heißen:

U18: Raphael Döhn USV TU Dresden
U18w: Franziska Salden SC Leipzig-Gohlis
U16: Paul Zebisch SC 1994 Oberland
U16w: Franziska Gasch SG Turm Leipzig
U14: Sebastian Rudolf Dresdner SC 1898
U14w: Cornelia Gahn ESV Delitzsch
U12: Robin Kamrla SK König Plauen
U12w: Pia Spangenberg SC Leipzig-Lindenau
U10: Zhangxian Wang SC Leipzig-Gohlis
U10w: Anja Schulz SVM Wilkau-Haßlau
U8: Daniel Rührmund SSV Wilthen
U8w: Franziska Hauffen Chemnitzer SC Aufbau

Der SC Leipzig-Gohlis ist mit zwei Titeln der erfolgreichste Verein der Sachseneinzelmeisterschaften 2004.

Nach der SEM wird erstmals eine CD mit allen Partien, Ergebnissen, Bildern und dem Bulletin erstellt. Diese CD kann zum Preis von 5,50 EUR zzgl. Versand in der Geschäftsstelle des Schachverbandes Sachsen, Marienallee 14b, 01099 Dresden oder per Mail an buero@schachverband-sachsen.de bestellt werden. Die CD wird dann auf Rechnung verschickt.

Weitere Berichte und Fotos über die SEM2004:

Abschlussbericht von Hauptschiedsrichter Harald Niesch

Vom 14. bis 18. April 2004 fanden die Sachseneinzelmeisterschaften in Sebnitz statt.
Insgesamt 141 Spieler kämpften in den 10 Wettkampfgruppen um die Meistertitel und die Qualifikationsplätze für die Deutsche Einzelmeisterschaft. Für viel Spannung war gesorgt. Lediglich in der U14 und in der U16w konnten sich die Favoriten (Sebastian Rudolf und Franziska Gasch) von Anfang an, an die Spitze setzen und diese verteidigen. In der U8 musste Favorit Daniel Rührmund mehrmals zittern und hatte auch noch großes Glück, dass sein Gegner in der letzten Runde ein einzügiges Matt übersah. In der U8w führte lange Laura Kruggel, bevor sie von Franziska Hauffen eingeholt wurde. Auch in der U10 entschied sich das Rennen erst in den letzten Runden, wobei Wang immer mit in Führung lag. In der U10w konnte sich Anja Schulz durchsetzen. In der U12 führte bis kurz vorm Schluss Johannes Park und musste dann die Waffen strecken. Auch in der U12w gab es einen ständigen Positionswechsel, hier führte Anfangs sogar die Vorberechtigte Romy Spangenberg, bevor sich ihre Schwester immer mehr in Schwung brachte. Die größte Spannung brachte die U14w. Hier hatte der Erste zum Achten eine Runde vor Schluss nur einen halben Punkt Vorsprung. Am Ende siegte überraschend Cornelia Gahn vor Rebecca Reh. Die Reh-Zwillinge mussten in der letzten Runde gegeneinander spielen. Hätte Theresa gewonnen, wäre sie Erste geworden! Katharina Weiß führte hier bis zur letzten Runde und wurde dann nur Dritte.
Auch in der U16 sah Christoph Natsidis bis zur 6. Runde wie der sichere Sieger aus, verlor dann in Runde 6 und gab die Spitze noch an Paul Zebisch ab. Neben dem schachlichen Teil gab es noch einen freien Nachmittag, bei dem die Teilnehmer die Möglichkeiten des Freizeitangebotes des Osterzgebirges nutzen konnten.

Die Siegerehrung fand erstmals auf der Freilichtbühne des KIZ Sebnitz statt. Hier hatten wir beste Voraussetzungen, um die vielen Preise (für alle eine CD und Sachpreis) unterzubringen. Gesponsert wurde die Preise von EURO-Schach und Spiel, der DSJ, der Firma Tillig aus Sebnitz und Herrn Gasch.

17.04.2004

Turniersaal  Turnierraum U10w  hilfreiche Schiedsrichter  Sebnitz  Sebnitz

Spannend wie noch nie ..., so kann man nur die Situation vor der letzten Runde bezeichnen. In keiner Gruppe gibt es einen vorzeitigen Meister. Lediglich Franziska Gasch in der U16w und Sebastian Rudolf in der U14 haben einen ganzen Punkt Vorsprung. In der U14 der Mädchen will „keiner“ Meister werden. Hier haben fünf Mädchen 4,0 Punkte und der Erste hat nur einen halben Punkt zum Achten. Christoph Natsidis gab mit seiner ersten Niederlage auch den Spitzenplatz ab. In den AK´s U12, U12w, U10w und U8 gibt es jeweils zwei Punktgleiche an der Spitze. Bei den Spitzenpaarungen kommt es auch zu Geschwisterduellen, so spielt in der U14w Theresa gegen Rebecca Reh und in der U12w Pia gegen Romy Spangenberg.

Spruch des Tages: „Ich konnte meine Partie nicht gewinnen, mein Gegner hat aufgegeben.“

16.04.2004

Der dritte Tag brachte nicht nur die 4. Runde, sondern auch die nötige Pause. Am Vormittag rauchten noch die Köpfe, die dann am Nachmittag im Wasser des Spaßbades Neustadt gekühlt werden konnten. Aber es gab auch noch ruhigere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, so war für einige Gruppen der Saurierpark Sebnitz oder die Minigolfanlage vorgesehen. Ganz Verwegene quälten sich durch die verstopften Straßen Ostsachsens zum Saurierpark Kleinwelka, um hier die neuen Attraktionen zu besichtigen. Jeder hatte also genügend Möglichkeiten, seinen Frust über die Vormittagspartie los zu werden. Denn auch am dritten Tag gab es so einige Überraschungen. Lediglich Franziska Gasch (U16w), Christoph Natsidis (U16), Sebastian Rudolph (U14) und Daniel Rührmund (U8) konnten ungeschadet weiter ihre Kreise ziehen.

15.04.2004

Nun ist auch der zweite Tag geschafft und auch heute erreichte einige Mitfavoriten der harte Rückschlag ins Mittelfeld. So wurden die beiden Vorjahresersten der U10w als Favoriten der neuen AK ins Mittelfeld durchgereicht. Ähnlich erging es Philipp Boos in der U10. Seine Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt.

Bemerkenswert ist dagegen, dass in der Altersklasse U8 bei bisher 44 gespielten Partien nicht einmal der Versuch des „Schäfermatts“ zu sehen war. Allerdings sollten sich die Trainer dieser Kinder mal mit dem Thema „Matt in einem Zug“ befassen. Hier gab es die größten Mängel.

14.04.2004

Nun ist es endlich losgegangen.
Nach der Eröffnung durch den Turnierleiter Frank Spangenberg und Hauptschiedsrichter Harald Niesch begannen die diesjährigen Meisterschaften der Altersklassen U8 bis U16 in Sebnitz.
Bereits in der ersten Runde (wo ja bekanntlich Oberhaus gegen Unterhaus spielt) kam es zu ersten Überraschungen. In der U16 spielten die Mitfavoriten Eric Erhardt und Stefan Dück nur Remis, auch in der U14 spielte Michael Schulz nur Remis, in der U12 verlor Ingmar Oltmanns gar seine Partie, genau wie Valeria Pantusenko bei den Mädchen U12. Auch Mitfavoritin Sarah Schubert in der U16 der Mädchen verlor ihre Auftaktpartie.

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