Sachsenmannschaftsmeisterschaft U10/U12w/U20w 2008
Am 28./29. Juni 2008 fand im Freizeit- und Bildungszentrum Haus Grillensee
(Naunhof) der erste Teil der diesjährigen SMM in den Altersklassen U10, U12w und
U20w statt. Dazu waren insgesamt 18 Mannschaften angereist.
In
der
U10
qualifizierten sich über die Bezirksmeisterschaften und die Zwischenrunde
insgesamt sechs Mannschaften für die Endrunde. Die beiden Favoriten waren die
Teams der SG Turm Leipzig und des USV TU Dresden. Zwischen diesen beiden Vereine
sollte sich die SMM U10 entscheiden. Die Vorentscheidung fiel dann auch im
direkten Aufeinandertreffen, USV TU Dresden konnte mit 3:1 gewinnen. Ein wenig
Hoffnung keimte noch einmal bei den Leipzigern, als die SG Grün-Weiß Dresden
drauf und dran war, Schützenhilfe zu leisten. Aber es wurde doch ein 2:2
zwischen den zwei Dresdner Mannschaften. Und somit gewann USV TU Dresden vor der
SG Turm Leipzig und der BSG Chemie Leipzig verdient den Titel.
Für
die Wettbewerbe der
Mädchen in der U12 gibt es keine Qualifikation. Es ist eine
offene Meisterschaft. Mit acht gemeldeten Mannschaften gab es eine erfreulich
positive Resonanz zu verzeichnen. Der Chemnitzer Raum war am stärksten
vertreten, dort wird offensichtlich eine Menge Arbeit in das Mädchenschach
investiert. Ein Rundenturnier war nicht mehr möglich und es wurde im Schweizer
System gekämpft. Souverän und ohne nennenswerte Probleme setzte sich die
Mannschaft des Chemnitzer SC Aufbau '95 durch. Sie gewann gegen alle
unmittelbaren Konkurrenten. Zweiter wurde die erste Vertretung von USG Chemnitz,
den dritten Platz erkämpfte die BSG Chemie Leipzig.
In
der
U20w
traten leider nur vier Mannschaften an. Die mannschaftliche Geschlossenheit
sprach hier wohl eindeutig für die SG Grün-Weiß Dresden. Der Favorit konnte sich
dann auch verlustpunktfrei vor der SG Turm Leipzig und der USG Chemnitz
durchsetzen. Die beiden ersten Plätze qualifizierten sich gleichzeitig für die
Teilnahme an der Deutschen Vereins-meisterschaft im Dezember 2008.
Das Objekt bot beste Bedingungen und der nahe See Abkühlung von den sommerlichen
Temperaturen und den Anstrengungen am Brett. Der Schiedsrichter Frank Jäger
hatte trotz einer Sommergrippe die Lage immer im Griff, die Mannschaften machten
das Agieren auch einfach. Ein besonderer Dank gilt auch Harald Niesch, der
kurzfristig am Sonntagnachmittag für einige Zeit die Turnierleitung übernahm,
weil Frank doch stärker angeschlagen war, als er zugeben wollte.
Dank des Online-Portals waren die Ergebnisse auch stets aktuell und fast "in
Echtzeit" verfügbar. Die einzelnen Vereine sollten sich allerdings im Vorfeld um
eine größere Termintreue bemühen. Es erleichtert die Organisation und nicht
zuletzt die notwendigen Absprachen mit dem Objekt.
Frank Schulze
- Landesjugendspielleiter -
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